Notkaiserschnitt!

Wenn die Geburt anders läuft als ursprünglich geplant

Meiner Meinung nach gehört mehr dazu als

Mutter und Kind sind wohlauf!

Die Geburt ist für eine Frau ein sehr intimer und einzigartiger Moment. Egal wie viele Kinder sie bereits geboren hat.
Die Geburt meiner Tochter 2016 ging selbst bestimmt los und endete mit einem schnellen Notkaiserschnitt. Während alles um mich herum rannte und mein Mann in den Warteraum geschickt wurde, hatte ich panische Angst. Ich war schockiert. Aufgrund der vorherigen Anstrengung und meiner panischen Angst vor Operationen, bin ich unter Tränen in die Narkose gelegt worden und wachte unter Tränen wieder auf. Ich hörte wie eine Hebamme sagte, dass die Geburt gut verlaufen ist. Meine Tochter ist da und ihr geht es gut. So richtig verstehen konnte ich es nicht. Mir rannen immernoch die Tränen über die Wangen. Anstatt auf mich einzugehen gehen, hörte ich nur „ich verstehe nicht, was sie jetzt hat.“ Ich hätte mir mehr Verständnis gewünscht.
So hatte ich mir die Ankunft vom Sommermädchen und unser neues Familienglück nicht vorgestellt. Dennoch dachte ich rational über diesen Vorgang nach und versuchte mich damit abzufinden, dass dies eben notwendig war um die Gesundheit und das Leben aller zu erhalten.
Die mentale Unterstützung im Nachgang hätte mir sehr viel geholfen. Eine Fachperson die sich neben mich setzt und mich in meinen Gefühlen auffängt und mich bestärkt.
Einen Moment voller Behutsamkeit, der mir das Ankommen in meiner Mutterrolle nicht wie ein Filmriss aussehen lässt.

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